Mein Jahr 2018

Mein Highlight

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Definitiv das Podium bei der Rallye Erzgebirge! Mit drei Stage-Siegen und der zwischenzeitlichen Führung war das eine komplett neue Erfahrung für uns! Am Samstag war unser härtester Konkurrent Volver ein klein bisschen schneller und sicherte sich damit den Sieg. Doch uns gelang es, den Vorsprung auf Platz drei auszubauen. Alex und ich waren so unheimlich stolz darauf, auf dem Treppchen zu stehen – und das in meinem ersten Rallye-Jahr und dem ersten Jahr unserer Zusammenarbeit!

Mein Tiefpunkt

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Der größte Rückschlag meiner Saison war der Unfall in Schweden und die damit verbundenen Verletzungen. Ich erlitt zwei Rippenbrüche, eine Kompressionsfraktur in meinem Rücken und einen verstauchten Knöchel. Mein Gleichgewicht hat etwa vier Monate gebraucht, um sich zu erholen und mein Hals (obwohl er jetzt voll funktionsfähig ist) ist immer noch nicht ganz wieder bei 100%. Es war eine bittere Erfahrung und ein paar Monate lang chronische Schmerzen zu haben, war nicht einfach. Aber ich weiß, dass ich dadurch gereift und stärker geworden bin. Ich bin dankbar, dass Alex und ich nicht schlimmer verletzt worden sind.

Was ich 2018 gelernt habe

Freude, Demut, Respekt, Wiederaufbau, Widerstandsfähigkeit.

Ich war vom ersten Moment des Wettkampfes an begeistert vom Rallyesport und liebte den Sport mit jeder Etappe, die ich fuhr, mehr und mehr. Den ersten Eindruck vom Fahren auf Schotter zu bekommen, war eine tolle Erfahrung und der Spaß am Rallye-Sport wurde immer größer. Aber dann auf der letzten Etappe der Rallye aufgrund eines Steinschlages einen schweren Unfall zu erleiden, war eine Übung in Demut. Ich bekam einen neuen Respekt vor diesem Sport und brauchte Zeit, um die Realität zu verarbeiten, dass es auch ohne einen großen Fehler von mir zu Unfällen im Rallye-Sport kommt und dass die Folgen schwer, wenn nicht sogar lebensbedrohlich sein können. Von diesem Zeitpunkt an wurde die Aufgabe der Wiederaufbau meiner Fitness und die Stärkung meines Geistes, die Vorbereitung auf die Rückkehr in das Rallyeauto. Nachdem ich diesen Prozess durchlaufen habe und gut genug abgeschnitten habe, um ein Podium zu sichern, habe ich das Gefühl, dass ich etwas über die Art der Belastbarkeit verstehe, das ich vorher nicht kannte. Und dafür bin ich dankbar!

Worüber ich am glücklichsten bin

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Einfach in den Prozess des Lernens einsteigen und die Chance haben, mich als Fahrer in dieser neuen Disziplin des Motorsports zu entwickeln. Mein Ziel war es, den Geist des Anfängers in diesem Jahr zu verkörpern und es war eine große Freude, mit einer solchen Einstellung in die Welt des Rallye-Sports einzusteigen. Ich hatte (und habe immer noch!) so viel zu lernen und dieser Prozess hat mir große Freude bereitet - besonders die Zusammenarbeit mit Alex und dem Team von Audex Motorsport.

Was ich 2019 erwarte

Ich erwarte viel harte Arbeit für Alex und mich, um diese schnelle Entwicklungsrate auf dem aktuellen Kurs zu halten. Wir haben eine riesige Saison vor uns, mit einer noch steileren Lernkurve als in diesem Jahr, also müssen wir beide unser Bestes geben, um die Chancen, die uns erwarten, optimal zu nutzen. Die gute Nachricht ist, dass wir bereits hart daran arbeiten, dass wir auf alles vorbereitet sind! Ich bin begeistert und dankbar zugleich und kann es kaum erwarten!